Eine Hochzeitsrede halten – die Vorbereitung (Teil 2)

Die Hochzeitsrede

Eine Rede halten – Teil 2 die Vorbereitung

Im zweiten Teil von wie erstelle ich eine optimale Hochzeitsrede widmen wir uns den inhaltlichen Elementen.

Wir haben im ersten Teil erwähnt je individueller eine Hochzeitsrede aufgebaut ist, desto besser wird Ihre Wirkung sein. Trotzdem gibt es einige typische Bestandteile, welche übernommen werden können.

Begrüßung
Bevor Ihr nun beinahe alle Hochzeitsgäste in Eurer Begrüßung betrachtet, überlegt Euch für wen ihr wirklich diese Rede geschrieben habt. Ihr habt diese für das Brautpaar geschrieben und nicht für die zahlreich anwesenden Gäste. Aus diesem Grund ist es ratsam mit folgenden Begrüßungstexten zu beginnen:

  • Liebe Sandra, lieber Martin…..
  • Liebes Brautpaar….
  • Liebes Brautpaar, liebe Hochzeitsgäste
  • Liebe Sandra, lieber Martin, liebe Freunde und Verwandte…

Bevor Ihr also Gefahr lauft jemanden zu vergessen, haltet Eure Begrüßung so kurz wie möglich.

Einleitung
Direkt nach der Begrüßung beginnt die Einleitung. Verzichtet auf Standardphrasen wie „Ich möchte auch noch etwas sagen“, denn dies fesselt weder das Brautpaar noch Eure Zuhörer.
Versucht einen originellen Einstieg zu schaffen, dafür könnt Ihr folgendes einbauen:

  • Beginnt mit einem Zitat, welches Ihr dann im Hauptteil ausführlicher beschreibt
  • Startet mit einem witzigen Element (dies legt aber bereits den Ton für die restliche Rede fest)
  • Anekdoten aus dem Leben der Braut und Bräutigam
  • Phrasen des Vorredners

Hauptteil
Nun ist es an der Zeit sich mit dem Hauptthema Eurer Rede zu beschäftigen. Im besten Fall habt Ihr bereits auf dieses Thema mit Eurer Einleitung hingeführt. Nehmt also das in der Einleitung gesagte Stichwort wieder auf und startet den Hauptteil.

Folgende Themen könnt Ihr im Hauptteil erwähnen

  • Eure eigene Beziehung zur Braut oder Bräutigam
  • Die Jugend der Braut oder Bräutigam
  • Gemeinsame Erlebnisse mit dem Hochzeitspaar und wann Ihr geahnt habt, dass daraus mehr werden könnte
  • Erwähnt den Tag an dem sich das Brautpaar kennengelernt hat
  • Versucht witzige Beziehungen herzustellen z.B. hat der gesundheitsbewusste Martin zur Vorbeugung eine Krankenschwester ausgesucht

Wichtig ist, dass Ihr der Braut und der Bräutigam ungefähr die gleiche Redezeit einräumt. Falls Ihr also ein langjähriger Freund der Braut seid, sind diese Informationen über den Bräutigam nicht bekannt. Informiert euch einfach bei Bekannten und Freunden des Bräutigams und Ihr könnt die fehlenden Lücken schnell beseitigen.

Zudem könnt Ihr einfach die VGZ-Formel (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) nutzen.

Beginnt mit der Vergangenheit also alles bevor das Brautpaar sich kennengelernt hat und geht über die Gegenwart. Nun könnt Ihr Dinge während der gemeinsamen Zeit einbringen. Abschließend könnt Ihr einen Schwenk in die Zukunft wagen. Hier bietet sich natürlich an, dass Ihr etwas über die gemeinsamen Pläne des Brautpaares kennt z.B. Kindeswunsch, großer Urlaub, gemeinsames Auto, Hauskauf etc.

Abschluss
Nun habt Ihr es beinahe vollbracht. Jetzt gilt es nur noch die Rede mit einem sehr guten Abschluss zu beenden. Viele sind bereits jetzt im Gedanken schon am Ende und schließen eine Rede mit „danke fürs zuhören, ich übergebe an den nächsten“ ab.

Um eine gelungenen Rede noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen solltet Ihr mit einem Fazit aufhören. Eine knappe Zusammenfassung oder ein geeignetes Zitat.

Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Rede mit einem gemeinsamen Toast zu beenden. Alle sollen gemeinsam die Gläser für das Brautpaar erheben. Achtet nur darauf, dass nicht bereits mehrere Vorredner dies getan haben. Ihr seid schlussendlich auf einer Hochzeit und keinem Trinkspiel.

Zudem habt Ihr nun nochmals die Möglichkeit Glückwünsche dem Hochzeitspaar auszusprechen. Hier könnt Ihr Sätze nutzen wie z.B. „An diesem schönen Tag, wünsche ich euch nur das allerbeste: Bleibt immer so glücklich wie heute“.

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